Monochrome

Konzert : Monochrome

Präsentiert von POPNOTPOP, Lift & FluxFM

Di. 22. April 2014

20 Uhr

1st Floor

Berlin, Stuttgart, Zürich, Basel - eine miese Achse für «mal eben so». Vielleicht ist auch das der Grund, weshalb wir annähernd fünf Jahre nichts von MONOCHROME gehört haben - Sie leben verstreut über diese Achse. Doch eventuell ist das auch die Ursache, dass sich kein Maßband finden lässt, um «The Monochrome Popgroup» zu messen. So weit auseinander, so nah beisammen.

Fünf Jahre sind im Popgeschäft eine mittelgroße Ewigkeit. Doch mit dem Geschäft haben MONOCHROME seit jeher wenig zu schaffen. Hervorgegangen aus der Asche der Hardcore-Legende Dawnbreed schufen sich MONOCHROME bereits vor Jahren ihre eigene Welt - Grenzzäune haben sie abgerissen. Braucht hier keine Sau. Über alle musikalischen und geographischen Grenzen hinweg, erklären sich Monochrome seit 1996 zum Selbstverständnis. Nach zwei US Touren und mehreren hundert Konzerten in Europa: in besetzten Häusern, Galerien, Clubs, Discotheken und Pferdeställen - nach zahlreichen Singles, EPs, den Platten LASER (Trans Solar Records, 1999), FERRO (Trans Solar Records, 2003), ÉCLAT (Stickman Records, 2006), CACHÉ (Stickman Records, 2008) und eben fünf Jahren Stille erscheint nun UNITÀ beim Kölner Unter Schafen-Label (u.a. Blackmail, Vierkanttretlager, Stars). Als sei nie was gewesen.

UNITÀ geizt mit gar nix. Das ist Post-Punk, hemmungsfreier Pop, echter Independent- Geist, etwas Träumerei, Postrock, irgendwie auch Hardcore im Sinne des Erfinders - UNITÀ ist alles, ohne dabei zum beliebigen «Nichts» zu werden. Und genau das ist die verdammte Kunst: Was dem Comedian die «Funny Bones» sind, heißt im Roc'n'Roll «Attitude».

Das gibt’s auf keiner Accessoire Börse zu kaufen. Gibt’s auch nicht bei Amazon. Man hat's oder man hat eben nix. Wieviel «Attitude» MONOCHROME besitzen, zeigt sich alleine darin, dass sie das niemandem unter die Nase reiben. In den fragilsten, wie auch den poppigsten Momenten klingen MONOCHROME wie eine Faust. Wie Leute, die es ernst meinen. Und selbst Instrumentals wie «Sondergleich» oder «Canzone di un'altra estate» sprechen da Bände. «Of Constant Companions», «Miami», «Velvet Ropes» - viel besser als UNITÀ wird heuer nichts mehr klingen. Von bedrohlicher Schönheit, unaufgeregter Finesse, herzlicher Wärme und derartig stilvoll, dass es eine Schande wäre, da von «Style» zu sprechen. MONOCHROME andererseits deswegen Reife oder gar Erwachsensein vorzuwerfen, wäre ebenfalls kompletter Blödsinn und grob fahrlässig. Denn UNITÀ ist im besten Sinne kindisch - verspielt, leichtfüßig und voll von Liebe zur Musik.

APR14

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