Shout out Louds

Konzert : Shout out Louds

Support: Nervous Nellie

Di. 13. Dezember 2005

21 Uhr

1st Floor

Auch die Shout Out Louds kommen aus Schweden, schreiben Songs zum Niederknien und haben mit »Howl Howl Gaff Gaff« ein Album aufgenommen, das bei zehn Tracks ganze zehn 100% Singlehits zu bieten hat – oder um es mit den Worten des All Music Guides zu sagen: »Es gibt einfach keinen schwachen Song auf dem Album, will man die besten auflisten, muss man das komplette Tracklisting abdrucken.« Damit hat es sich aber auch schon mit den explizit schwedischen Trademarks des Quintetts um den 26-jährigen Sänger und Gitarristen Adam Olenius. Denn die Shout Out Louds kommen gänzlich ohne Backenbärte oder Pilzköpfe respektive Stooges- oder Who-Zitate aus, ihre Musik spricht ihre eigene, völlig andere Sprache. Dass sie in den USA in einem Atemzug mit Bright Eyes und vor allem Arcade Fire genannt werden, unterstreicht das nur, stehen doch beide Bands für den wohl eigenständigsten musikalischen Entwurf, den die Indie-Szene des nordamerikanischen Kontinents momentan zu bieten hat. So ist es denn nur konsequent, dass die Shout Out Louds, von Capitol in den USA unter Vertrag genommen, ebendort ihre avisierte internationale Karriere gestartet haben.
Vom amerikanischen Rolling Stone bis zum britischen NME als eine der herausragendsten Entdeckungen dieses Jahre gepriesen und bereits mit einem Auftritt in Jay Lenos legendärer Nightshow geadelt, geht es sich denkbar gut an für die gerade mal vier Jahre alte Band, deren nun vorliegendes internationales Debütalbum ihr bisheriges Schaffen kongenial auf den Punkt bringt.

»Howl Howl Gaff Gaff« ist von einer fast schon barocken Melodienfülle und zutiefst romantisch, eben himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Die vielen kleinen Reminiszenzen und Huldigungen schlagen geradezu Funken und sie reichen von den Beach Boys und der Incredible String Band über Cure und New Order bis hin zu Kings Of Leon und den Strokes. Bei allen möglichen Assoziationen ist diese Platte in ihrem Herzen einfach, geradeheraus und aufrichtig. Nicht unbedingt im musikalischen, aber in einem ausgesprochen persönlichen Sinne: Dank ihrer ungestümen Leidenschaft, der emotionalen Tiefe und Fabulierlust rührt sie direkt an den Wurzeln unserer Gefühle. Dabei strahlen selbst ihre Balladen über gebrochene Herzen wie die Frühlingssonne. All die Momente, in den einem Akkordeon, Streicher, oder ein Wort aus Olenius’ liebeskummerwunder Kehle immer wieder Klöße im Hals verankern, werden, wo nötig, unterstrichen von kräftigen New-Wave- Keyboards, getrieben von pulsierenden Marching-Band-Rhythmen und immer wieder von phantastischen Rhythmusgitarren auf Tempo gebracht. Barock, Pop, Rock – alles ist da und alles ist vor allem genau dort, von wo es ohne Umwege unter die Haut, in die Herzen und in die Hüften fahren kann. »Ich mag Kontraste«, erklärt Adam seine Ambitionen. »Und ich habe absolut keine Angst davor, romantisch zu klingen, vor allem dann nicht, wenn ich dabei immer noch ein wenig düster sein kann. Ich liebe es, in einem recht simplen Popsong Chaos anzurichten.« Dabei ist »Howl Howl Gaff Gaff« alles andere als chaotisch. Produziert von Ronald Bood, einem der derzeit besten schwedischen Produzenten, der unter anderem mit Mando Diao und Keane gearbeitet hat, beeindruckt es mit einer brillanten Klarheit. »Brillant« im wahrsten Sinne des Wortes. Ein funkelndes, eindrucksvolles und einzigartiges Juwel.

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