ART BRUT

Konzert : ART BRUT

Support: The Chalets

Sa. 21. Januar 2006

21 Uhr

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Bands wie ART BRUT wachsen nicht auf Bäumen: um genau zu sein begegnet man vielleicht alle 15 Jahre mal einer. Unglaublich aufgeweckt, teuflisch melodisch und mit einem Sänger wie Eddie Argos gesegnet, der der erste waschechte britische Popstar dieses jungen Jahrhunderts ist. Wie der Guardian kürzlich trefflich formulierte, ist diese Band so cool uncool, dass sie schnell das neue Juwel Englands sein wird. Seit »Hand In Glove« von THE
SMITHS hat sich niemand mehr mit so einer geistreichen ersten Single angekündigt, wie es ART BRUT mit »Formed A Band« im letzten Frühling taten.
Die nächste Singleauskopplung »Modern Art/My Little Brother« schaffte es in die Top 50 der britischen Singlecharts. Sie war damit angeblich die erste Single, in der das Pompidou Center in Paris erwähnt wird. Das Debüt »Bang Bang Rock ’N’ Roll« wurde nach einer Textzeile aus Jonathan Richmans »In The Cappucino Bar« benannt und von John Fortis (Luke Haines) aufgenommen. Dieses Album ist noch zugänglicher und wirkt noch verwundbarer als die bisherigen Singles. Voller bissiger Pop-Girlanden wie »My Little Brother« (textlich gesehen die extremere Indie-Rock-Variante von »My Perfekt Cousin« von den UNDERTONES) und zu Tränen rührender Klage über Erektionsstörungen in »Rusted Guns Of Milan«, erreicht es mit »Moving To L.A.« BLUR zu ihrer Hochzeit und enthält Melodien die FRANZ FERDINAND erblassen lassen. Dies ist Indie-Rock, der das Herz auf der Zunge trägt: albern, aufgeregt – aber auch voller lehrreicher Geschichten und die neue Mitsing-Single »Emily Kane« feiert mit äußerst schwarzem Humor den Verlust einer großen Liebe.
»Diese Album handelt von beidem: zu feiern, dass man in einer Band ist und sich gleichzeitig bewusst zu sein, wie schrecklich das sein kann«, führt Eddie fort. »Ich habe es »Bang Bang Rock’N’Roll« genannt, weil es wirklich aufregend klang – und zur gleichen Zeit bedeutungslos. Es hat eine zweideutige Bedeutung. Klingt das anmaßend? Ich bin durch diese Dinge irritiert…«.
Sind die Songs eher wie Metaphern zu verstehen oder sind es wahre Geschichten?
»Nein! »My Little Brother« und »Moving To L.A.« sind wahre Begebenheiten. Mein Bruder ist wirklich nach London gekommen und versuchte dieses momentan typische Rock’N’Roll-Leben der Londoner Indie-Kids zu leben. Er wollte Drogen nehmen, Lederjacken tragen und sich total dämlich verhalten, im Glauben, dass das alles war, was dazu gehört. Ich wollte wirklich nach L.A. umziehen und eine Harley kaufen. Warum nicht? Ich zog nach London. Und ja, ich bin immer noch in Emily Kane verliebt. Auch wenn wir uns vor zehn Jahren getrennt haben. Die Leute denken, ich bin permanent ironisch, aber ich bin es nicht. Ich bin nur sehr enthusiastisch.«

art brut

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JAN06

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