The Legends

Konzert : The Legends

Support: Loveninjas

Mo. 16. Januar 2006

21 Uhr

1st Floor

Es ist 2004 und die Popwelt dreht gerade völlig leer, weil sich neun junge Schweden aufmachen mit unverschämten Indie-Punk-Pop-Soul-2,5-Minütern aus dem Nichts eine Welle der Begeisterung auszulösen.
Das Rezept ist eigentlich ganz simpel: hier etwas Handclaps-Wahnsinn, ein paar schwer verzehrte Gitarren, liebliche Boy/Girl-Hooks, etwas Tambourine, Motown-Beats, dazu schwedischen Freak-Out-Schick und natürlich reichlich Fuzz und fertig ist das »Up Against The Legends« - Meisterwerk.
Das verkauft sich schnell worldwide wie geschnittenes Brot und schon redet man von DER neuen Schweden-Sensation und erliegt kollektiv dem verführerischen Retro-Pop der Legends. Und nun tauchen sie genau so plötzlich wie damals aus dem Nebel des Labrador Universum wieder auf und erfinden sich mit »Public Radio« neu. Zumindest scheint es auf den ersten Blick so. Denn wenn »Up Against« der sonnenverwöhnte hochmelodiöse Bruder war, dann ist das 2. Album die düstere und schwer melancholische Schwester. Fast völlig verschwunden sind die nach vorne preschenden Indie-Punk-Pop-Nummern, die sich breitgrinsend und gutgelaunt durch das 1. Album zogen. Auch auf das Schlagwerk (Drums, Tambourines, Handclaps) wird nun zugunsten einer einfachen Drummachine verzichtet. Der Blick ist zwar immer noch backwards gerichtet, aber Johan Ångergard, der die Legends nun allein betreibt, ist scheinbar mit den Sechzigern komplett fertig und wendet sich nun den kühlen Achtzigern zu. So hört man immer wieder Echos von New Order-Bassläufe, Cure-Gitarren nebst Felt-Düsternis und dazwischen bewegt sich Johans Stimme zumeist langsam fort, tastend wie durch Trockeneisnebel. Überall wabert es, blitzt kurz auf und bricht dann aber wie weg.
Nur selten wird, wie bei der »He Knows The Sun« Single das Tempo hochgehalten und selbst da ist mehr Pet Shop Boys - Verlorenheit im Spiel als das beim übermütigen Drauflosschrammlen des Vorgängeralbums so üblich war. Was aber die neuen Legends immer noch aus der linken Westentasche ziehen, sind diese unwiderstehlichen Melodien, die sich durch alle 12 Songs ziehen. Und so wird diesmal auch noch deutlicher, was für ein grossartiger Songschmied doch der Herr Ångergard (Club 8, Acid House Kings, The Legends) ist.

the legends

JAN06

nach oben

Impressumschliessen

Herausgeber

Schocken
Hirschstraße 36
70173 Stuttgart

Sämtliche Nutzungsrechte liegen beim Club Schocken in Stuttgart.

Haftungshinweis

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Realisation www.publikmacher.de
Hosting www.bodon.net

Extra Dank an Susanne Kaiser, Tom Roscher, Volker Zidek, Publikmacher

Diese Seite ist am schönsten auf modernen Browsern. Nimm Firefox 1.5, Safari 1.3 oder Opera 9!

Newsletterschliessen

Falls du wissen willst, was im Schocken so los ist, kannst du dich hier in den Newsletter eintragen.

Bitte wähle, ob du den Newsletter als gestaltete HTML-Mail oder als reine Text-Mail erhalten willst.

Falls Du Deine Mails mit einem üblichem Mailclient wie Netscape oder Outlook Express liest, empfehlen wir Dir den HTML-Newsletter. Ansonsten empfehlen wir Dir den Plain-Newsletter.

Bis bald.

Mailschliessen

Hier kannst du uns eine Nachricht schicken.

Service Booking

Bis bald.

Anfahrtschliessen

S-Bahn

mit S1, S2, S3, S4, S5, S6: Haltestelle Stadtmitte

Stadt-Bahn/Straßenbahn (U)

mit U1, U2, U4, U14: Haltestelle Stadtmitte

Bus

Linie 43: Haltestelle Stadtmitte

Nachtbus

alle Linien: Haltestelle Schloßplatz
N2: Haltestelle Rotebühlplatz

Fahrpläne im Netz

vvs.de reiseauskunft.bahn.de nachtaktiv.net