Sometree

Konzert : Sometree

Support: Computer

Di. 5. September 2006

21 Uhr

1st Floor

Das Produzenten-Dreamteam, das diesmal an der Entstehung beteiligt war, liest sich eindrucksvoll: Tobias Levin (der ja schon Blumfeld, Tocotronic, Kante und unzählige weitere Bands verfeinert hat) sowie Gordon Raphael (welcher bereits Mega-Stars wie den Strokes auf die Sprünge half). Dennoch klingt das Album in sich geschlossen, homogen.
Aber mal zur Sache: Was hat sich im Vergleich zum Vorgänger noch getan? Diese charakteristischen Geräuschschleifen, die zwischen den Schichten der einzelnen Songs hervorlugen, sind auf jeden Fall geblieben, sie kontrastieren nach wie vor mit der Musik und lassen die Melodiebögen nur noch schöner erscheinen.
Ergänzt wurden weitere klassische Instrumente: Klavier, Trompete und Hörner. Das bereichert den Sound, macht überzeugend einen auf Dichte und reißt komfortabel mit. Zusätzlich zu den Coverfarben haben sich auch die Klangfarben leicht verschoben, die Musik klingt etwas weniger schwermütig, die Grundstimmung könnte man fast hoffnungsvoll nennen: Ein warmer pulsierender Bass trifft auf nachdenklichen Gesang, im Hintergrund schwellen Geräusche, Stimmen und Gemurmel an und verschwinden unmerklich wieder. Post-HC-Depression klingt anders. Was bleibt, ist ein intensives Erlebnis von klarer Schönheit ? eine Platte wie vielleicht eine Winterlandschaft. Ebenjene wird auch in “Soft Remarks” besungen. Da gibt es Schnee, der auf eine glitzernde Winterpracht fällt, von Craig Thompson so schön beschrieben: “And the fallen snow welcomes the falling snow with a whispered ’Hush’.” Da kann man nur schwärmen und muss noch schnell vermerken, dass Winter hier ganz und gar nicht kalt meint, sondern eher für die Gänsehaut aufgrund all der Intensität steht. Für mich eines der besten Post-Hardcore-Alben dieses noch jungen Jahres, auf dem es aber auch so was von viel zu entdecken gibt.

www.sometree.de

SEP06

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