Motor FM Club@Schocken : Live: Polarkreis 18

Party : Motor FM Club@Schocken : Live: Polarkreis 18

DJs Thomas Müller (Motor FM) & Local Residents

Sa. 31. März 2007

21 Uhr

Whole house

Selten bekam ein deutsches Debütalbum so durchgängig gute bis frenetische Krittiken wie das dieser 5 jungen Dresdner hier. Auf der einen Seite ist die Musik hier so frisch und in der Gesamtheit so konsequent eigen und andersartig wie nur bei wenigen der hiesigen Bands in der jüngeren Vergangenheit. Auf der anderen Seite aber besteht sie auch aus so vielen erkenn- und benennbaren, ja wohlbekannten Zutaten, dass man denkt, es mit einem Surrogat der immerhin deutlich ambitionierteren Alternative-Musik der letzten fünf bis sieben Jahre zu tun zu haben. Viel Radiohead, etwas Muse, viel Sigur Rós, dort eine Schippe Elektronisches und diverse, oft gebrochene, aus der Tanzmusik entliehene Rhythmen, überführt in klassisches Schlagzeugspiel und umgekehrt. Aber am Ende der elf Stücke dieses Debüts bleibt dann doch nur ein bleibender Eindruck: außergewöhnlich.
Sie werfen in einen Topf, was vermischt selten so selbstverständlich geklungen hat wie hier. Die fünf jungen Männer, allesamt Anfang 20, lieben es bei aller Elegie doch hoch energetisch und spielen ohne Scheu vor auch mal dramatisch aufgeladenen Wuchtmomenten, in denen sie Wände aus schweren (nicht nur Gitarren-)Klängen zaubern. Doch lebt die Band von Gegensätzen. Gleich darauf verbreiten sie eine luftige, an, äh, Air erinnernde Stimmung, bevor dann gleich die ganze Bandbreite der Band in einem Song vereint scheint wenn sie sich nicht wirklich entscheiden wollen, ob sie eine elektronische Band mit echten Instrumenten oder eine klassische Band mit viel Elektronik sein möchten. Das erinnert oft an Zeiten experimentierfreudigen Postrocks, hier allerdings übersetzt in lupenreinen Pop – dieser steht bei allem Hang und Drang zum Tüftelsound, Klangornament und Bombast eindeutig im Vordergrund. Der Gesang dazu: exaltiert, falsettlastig, aber wandlungsfähig. Alles kulminierend im dann aber wirklich mal eindeutig an die bereits genannten Isländer gemahnenden letzten Song »Under This Big Moon«, den auch jene so erst mal hinkriegen müssen. Ein großartiges Stück Musik, eine Symphonie im Popsongformat!

www.polarkreis18.de
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MÄR07

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